Meditation zum Aufwärmen an kalten Tagen

Meditation ist großartig, um den Geist zu befreien, damit man ruhig und fokussiert in den Tag starten kann. Wenn Sie denken, Meditation sei nur was für Mönche, die irgendwo auf einem Berghang sitzen, dann liegen Sie falsch. Meditation kann jeder praktizieren und die Vorteile davon sind fantastisch, sowohl für die körperliche als auch für die mentale Gesundheit.

Machen Sie es sich bequem
Als ersten Schritt sollten Sie sich einen Platz suchen, an dem Sie sich wohl fühlen und entspannen können. Jede Person ist anders, demnach könnten Sie es sich entweder auf Ihrer Lieblings-Chaiselongue gemütlich machen, sich in eine Ruhe-Yoga-Pose begeben oder sich eventuell sogar hinlegen. Finden Sie eine Position, die bequem für Sie ist. Es kann nach gewisser Zeit nämlich ganz schön schwierig werden, den Geist zu befreien, wenn Ihr Fuß ständig einschläft oder Sie von einem Stechen im unteren Rücken abgelenkt werden.

Konzentrieren Sie sich auf die Atmung
Sobald Sie Ihre bequeme Position eingenommen haben, löschen Sie alle Gedanken aus dem Kopf und konzentrieren sich auf die Atmung. Jedes Mal, wenn Ihre Gedanken wieder abschweifen (und glauben Sie uns, das wird passieren), dann erinnern Sie sich daran, loszulassen und kehren zur Atmung zurück.

Es geht nicht darum, komplett frei von Gedanken zu sein, sondern eher darum, sich auf einen bestimmten Gedanken zu konzentrieren – in diesem Fall: die Atmung. Anfangs scheint dies etwas schwierig zu sein, aber es funktioniert so wie mit allen Aspekten der Gesundheit: Übung macht den Meister. Glauben Sie uns, im Laufe der Zeit wird Meditation einfacher.

Regelmäßige Übung
Erwarten Sie nicht, dass Sie über Nacht zum Meditationsexperten werden. Wie jede andere Fähigkeit auch, erfordert es Übung und Zeit. Fangen Sie mit ein paar Minuten an und erhöhen Sie die Meditationszeit nach und nach. Während Ihre Gedanken anfangs noch öfter abschweifen, wird es nach einer Zeit leichter den Fokus länger zu halten.
Versuchen Sie, jeden Tag zu meditieren – wann auch immer Sie dafür am besten Zeit haben. Morgens ist natürlich eine großartige Zeit um zu beginnen, da Ihr Geist befreit wird und Sie sich auf den Tag vorbereiten. Morgen-Meditation hilft auch, Ihr Stressniveau während des Tages zu minimieren. Abends ist auch eine gute Option, da Meditieren Sie entspannt und Sie optimal auf die Schlafenszeit einstimmt. Letztere Möglichkeit ist natürlich perfekt für diejenigen unter Ihnen, die Probleme beim Einschlafen haben.

Eine wärmende Meditation für kalte Wintertage
Sobald Sie den Dreh mit der grundlegenden, atmungsfokussierten Meditation raus haben, sind Sie bereit für eine neue Herausforderung. Da die Tage immer kälter werden und wir uns dem Winter in großen Schritten nähern, kann eine wärmende Meditation uns das Durchhalten bis zu den wärmeren Temperaturen wesentlich erleichtern. So geht’s: Beginnen Sie abermals mit dem Fokus auf die Atmung und befreien Sie Ihren Kopf, damit dieser bereit ist für die Meditation.

Stellen Sie sich nun vor, Sie wären an einem Ort im Freien, den Sie lieben, wie z.B.: ein Sandstrand oder eine Blumenwiese. Stellen Sie sich vor, sie würden die Sonne auf der nackten Haut und die warmen Strahlen spüren, wie Sie über Ihren Körper gleiten. Fühlen Sie die Wärme, die durch ihren Körper strömt? Jedes Mal, wenn Ihre Gedanken von dem wärmenden Gefühl abschweifen, führen Sie sie sanft zur Wärme der Sonne zurück. Bleiben Sie an diesem warmen Gefühl dran- dieser Effekt bewirkt, dass Ihr gesamter Körper sich von innen nach außen aufwärmt.

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