So kann Meditation beim Abnehmen helfen

Kann Meditation tatsächlich den Gewichtsverlust unterstützen? Heilpraktiker Deepak Chopra ist davon überzeugt- und wir teilen seine Meinung.

Wenn wir schnell lästige Pfunde loswerden wollen, dann ist die Aufmerksamkeit auf unseren Geist mit Sicherheit nicht das Erste, woran wir denken. Ausdauertraining, Krafttraining, der Verzicht auf fettreiche Lebensmittel- all diese Dinge wären wohl schon eher auf unserer Liste. Aber um die nötigen Pfunde purzeln zu lassen, empfiehlt Heilpraktiker Deepak Chopra auf Meditation zurückzugreifen, die Praxis, bei der man seine Aufmerksamkeit fokussiert, um Ruhe und Klarheit zu finden.

Wie? In einem Interview mit People erklärt Chopra, dass man durch Meditation Stress verhindert, der die Menschen dazu verleitet, unnötig viel zu essen.

Meditation reduziert Stress, der wiederum mit den Hormonen Cortisol und Adrenalin in Verbindung steht. Diese Hormone verändern den Stoffwechsel. Cortisol führt zu Bauchfett, das den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringt- ein Teufelskreis beginnt. Zur gleichen Zeit fördert eine Überdosis an Adrenalin Entzündungen im Körper, was die Stoffwechselprozesse beeinträchtigt.

Mit Hilfe von Entspannungsmethoden und Meditation können sich die körpereigenen „Schaltungen wieder selbst verkabeln“. Dies geht einher mit der Entwicklung von gesünderen Essgewohnheiten und -verhalten. Außerdem werden Sie achtsamer in Bezug auf Ihre Gedanken und Handlungen und können Binge-Eating oder Emotionales Essen, was oft zur Gewohnheit werden kann, verhindern.

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Ändern Sie Ihre Meinung in Bezug auf Essen

In dem Buch "What Are You Hungry For?" streicht Chopra auch die Vorteile von Achtsamkeitsmeditation in Bezug auf Ernährung heraus. „Energie ist mehr, als nur den Körper aufzutanken - eine höhere Art von Energie kommt von der Freude zu essen“, schreibt er.

Er empfiehlt, in sich hineinzuhören, bevor man sich zum Esstisch setzt. Dann sollte man sich Dinge fragen wie „Bin ich gut drauf?“ und „Wird dieses Essen ein positives Erlebnis?“. Wenn Sie diese Fragen mit „Ja“ beantworten können, dann heißt das, dass Sie die beste Energie und Befriedigung durch dieses Essen bekommen werden. Sollte die Antwort „Nein“ lauten, dann wäre es sinnvoll, das Essen auf später zu verschieben. Der Anlass zu essen ist dann nämlich schon eher die schlechte Laune oder Essen aus Bequemlichkeit.

Ein weiterer guter Grund, warum man sich selbst unter die Lupe nehmen sollte, ist, um herauszufinden, wie hungrig man wirklich ist. Beurteilen Sie dies auf einer Skala von 10-1 (10= wie man sich nach dem üppigen Weihnachtsessen fühlen würde). Chopra meint, es sei am besten, wenn Sie warten, bis Sie nahe an der 1 dran sind, schon allein deswegen, weil das Essen dann besser schmeckt. Hören Sie auf zu essen, wenn Sie ungefähr auf Stufe 5 sind, um eine optimale Verdauung zu gewährleisten.

Essen Sie achtsamer!

Das Beste an Achtsamkeitsmeditation ist, dass man sie überall praktizieren kann. Es geht darum, dem Körper, den Sinnen und der Umgebung Aufmerksamkeit zu schenken. Eine Möglichkeit dies zu tun, ist, indem Sie es vermeiden, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun – also kein Multitasking. Wenn Sie es gewohnt sind beim Essen fernzusehen, zu lesen oder ein Gespräch zu führen, dann versuchen Sie die Aufmerksamkeit, die Sie diesen Dingen schenken, auf Ihren eigenen Körper zu richten- beobachten Sie, wie viel Sie essen, warum Sie essen und wann Sie sich satt fühlen.

Meditation ist kein Ersatz für Sport oder eine gesunde Ernährung, aber es kann diese positiven Veränderungen unterstützen, Sie geduldiger, entschlossener und besser informiert werden lassen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wenn Sie sich auf Ihren Körper einstellen, dann werden Sie genau wissen, was Sie essen und was Sie vermeiden müssen, um sich einen gesünderen Lebensstil anzueignen und um Stress, der Ihren Stoffwechsel verlangsamt und Sie zunehmen lässt, zu verhindern.

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